kopfgeburt

flieg!
flieg

hinter den bergen ganz weit am horizont deiner sonnen springen rissige felsen in tausend stücke zum mosaik abgebrannter welten

zum tag!
zum tag

keiner soll dich finden im nebel tief in chromglänzenden wellen fiebernder romantik barfuß mit der glocke am kragen

schlaf‚
schlafe ein

im sturm deiner worte brennen tausend kerzen an deinem grab versteckst deine angst hinter vorgehaltenen zitternden händen

sanft streicht der wind durch den park der psychiatrischen klinik kühlt deine zuckenden wunden vor dem letzten erstickten fluch